Big Brother Awards

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Jetzt sind sie bekannt: Die Sieger der diesjährigen Big Brother Awards! Die Big Brother Awards werden jährlich in mehreren Ländern an Behörden, Firmen, Organisationen und Personen vergeben. Den ironisch gemeinten Preis erhalten sie dafür, in besonderer Weise und nachhaltig die Privatsphäre von Personen beeinträchtigt oder Dritten persönliche Daten zugänglich gemacht zu haben. Die Preisträger dieses Jahr waren:


Die Gemeine Emmen wegen der Einführung eines Sozialinspektors

Postfinance wegen der Weitergabe von Daten an die USA

Bundesanwalt Roschacher wegen präventiver Papierkorbdurchsuchung von zirka 100 Angestellten der Bundesanwaltschaft

Jürg Scherrer (Polizeidirektor Biel-Bienne) wegen seinem langjährigem Engagement für Videoüberwachung

Den einzigen Positiv-Preis, den " Winkelried-Award", erhielt die Menschenrechtsgruppe augenauf. Augenauf wurde für ihre Aktion mit Patenschaften für die Registrierung von Prepaid-Handies ausgezeichnet, damit sorgte augenauf dafür, dass das Grundrecht auf Kommunikation auch für Asylsuchende gilt.

Asylgesetz Nein!

Menschenrechte

Baz über anonyme Blogger

Ein starker Kommentar von Urs Buess in der heutigen Basler Zeitung zum Thema anonymes Bloggen. (Text leider nicht Online)

Urs Buess nimmt in seinem Kommentar Bezug auf das Weblog Arlesheim Reloaded , und auf die von diesem Weblog losgetretene Debatte um Tagesschulen in der Gemeinde Arlesheim.

Simplifiziert Zusammengefasst: Anonyme Blogger sind keine Feiglinge oder subversive Elemente, sondern ganz normale Menschen, die sich ungerne in den Vordergrund stellen - und trotzdem hoffen mit ihrer Meinung auf Resonanz zu stossen.

Mann kann Urs Buess nur zustimmen: Nichts spricht gegen anonyme Weblogs! - Solange anonyme Weblogs nicht dazu missbraucht werden, rassistische oder persönliche Beleidigungen zu verbreiten.

Eine Praxis, die übrigens in früheren Zeiten durchaus auch in Zeitungen gang und gäbe war: Das Schreiben unter Pseudonymen. Kurt Tucholsky schrieb gleich unter mehreren davon: Theobald Tiger, Ignaz Wrobel, Peter Panter und Kaspar Hauser.

Fragen wir doch einfach Wikipedia zum Stichwort Pseudonym: "Für die Wahl eines Pseudonyms gibt es zahlreiche Gründe: Die Furcht vor Verfolgung oder Skandalen spielt ebenso eine Rolle wie der Wunsch nach Individualität und Originalität. Nicht zuletzt ist es manchmal auch einfach der Spaß am Verwirrspiel, der Menschen zu Pseudonymen greifen lässt".

Mag sein, dass nichts von alledem auf die Arlesheimer "Inkognito-Blogger" zutrifft. Vielleicht haben sie weniger Angst vor öffentlicher Lynchjustiz, sondern halten sich vielmehr an Erich Kästner, der da schrieb:

Merk dir du Schaf,
weil es immer gilt:
Der Photograph
ist nie auf dem Bild

Polis fast 4000 Dollar wert

Soeben habe ich mein Weblog auf seinen Wert untersuchen lassen, und verkünde stolz: Polis ist fast 4000 Dollar wert

Wer's glaubt: Bin jederzeit bereit zu verkaufen, aber Achtung (!) der Wert steigt von Tag zu Tag...


Wer Mut hat, teste sein eigenes Weblog unter folgendem Link:


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Kein Job?

Deutschland 4.772.082 Arbeitslose oder 11,5 % (Stand Juli)

Höchste Zeit etwas dagegen zu unternehmen.

Die Giganten unter den Job-Suchmaschinen:

Metasuchmaschinen Deutschland:
CESAR
Jobworld
Rekruter
Joboter

Für Akademiker:
Zeit-Jobs

Metasuchmaschinen Schweiz:
Jobsuchmaschine
Jobs.ch

...und zwei Negativbeispiele:
Treffpunkt Arbeit
Arbeitsagentur