Blogger gebsn mit einer Breitseite gegen Verfassungsmüde Parlamentarier:

Hooliganismus-Massnahmen verfassungswidrig?
Wurstegal, wir winken’s durch!

"Noch übler sind die Aussagen des im Tagesanzeiger zitierten Ruedi Aeschbacher. Der Staat soll also für Ordnung sorgen, wenn sich die Leute nicht mehr zu Benehmen wissen – und sich dabei nicht allzu viel Sorgen um die Verfassungsmässigkeit machen? Aber hallo! Das sind Aussagen, die wir von Herr Pinochet, „Väterchen“ Stalin oder Signore Mussolini erwartet hätten, aber sicher nicht von einem Parlamentarier unseres Rechtsstaates.

Ich hoffe, dass sich die Betroffenen dieser Massnahmen wehren, die Entscheide anfechten und notfalls bis vors Bundesgericht ziehen."

Auch Blogger wision.ch meint in einem Blog-Eintrag mit dem Titel Nationalrat schlimmer als Blocher
"Die EURO 2008 kostet uns über 200 Millionen Franken. Aber wir bezahlen einen höheren Preis."

Müssen am Ende gar Fussballfans die Verfassung retten? Wer Beispielsweise im FCB-Forum rumhorcht, könnte leicht den Eindruck gewinnen, hier ist mehr Rechtsstaatsverständnis und Verfassungspatriotismus vorhanden als im Bundeshaus.

Wie sagte die bewegte 80-er-Jahre-Jugend schon wieder?

"Macht aus dem Drohnenstaat, Gurkensalat"